Aktuelle SeiteFeuerwehrübung vom 13.06.2009
Feuerwehr übt im Schulhaus Brauchern
Am 13. 06.2009 fand beim Schulhaus Brauchern in Oberlangenegg eine Feuerwehrübung statt. Dabei waren auch die Schüler und Lehrpersonen anwesend, denn diese galt es zu retten. Nach der Alarmauslösung rückte die Feuerwehr Schwarzenegg mit ihren 3 Fahrzeugen aus und holte die Personen so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone. Kommandant Markus Dähler wie auch Vizekommandant Hanspeter Amacher zeigten sich zufrieden. Kleine Details seien noch verbesserungswürdig.
Anschliessend, nach einem gemeinsamen Znüni, stellte die Feuerwehr 4 Posten auf, bei denen die Kinder in interessanter Form auf die Gefahren im Umgang mit Feuer und brennbaren Materialen sensibilisiert wurden. Weiter wurden auch einige Löschmittel der Feuerwehr vorgestellt und jedes Kind durfte einmal mit einem Feuerwehr-Fahrzeug mitfahren. Dieser Vormittag kam bei allen Beteiligten sehr gut an und wurde durchwegs geschätzt.
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Gerade erst war noch die Alarmauslösung zu hören und schon ist das erste Feuerwehrauto auf Platz! Allerdings war die Übung angekündigt und deshalb die Wehrmänner bereits vorbereitet. |
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Wichtiges Material wird aus den Fahrzeugen geholt... |
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...welcher Schlüssel wird wohl benötigt?
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Die Kinder schreien und wollen gerettet werden. Da darf keine Zeit verloren gehen, deshalb wird notfalls auch mal eine zu lange Leiter eingesetzt, wenn keine andere greifbar ist...
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... Hauptsache ist ja die schnellstmögliche Rettung.
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Für die geretteten Kinder wird ein Sammelplatz erstellt. Allerdings ist die ganze Angelegenheit so spannend, dass es sich an diesem Ort, wo man schlecht erkennen kann was geschieht, kaum aushalten lässt. Schliesslich ist es ja auch nur eine Übung.
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Wagemutig steigt der Feuerwehrmann mit dem Atenschutzgerät am Rücken nach ganz oben in den 3. Stock.
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Ein Kind ums andere wird mit dem Seil gesichert und kann in Begleitung mit Feuerwehrmann Ruedi Gfeller die Leiter herab steigen...
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...und ein weiterer Junge ist bereit zum Abstieg...
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...nimmt denn das keine Ende mehr?!? Der Blick nach oben ist entmutigend, dennoch haben durch den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrmänner nach knapp 1 Stunde alle Figuranten wieder sicheren Boden unter den Füssen.
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Wenn Holz einmal brennt, ist es nicht mehr so einfach zu löschen. Das wurde den Kindern an einem der 4 Posten gezeigt. Mit der Wasserspritze durften sie versuchen, das brennende Palett zu löschen.
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Ein weiteres Experiment war, aufzuzeigen dass Wasser nicht immer das richtige Element zum Löschen ist. Zu diesem Zweck liesen die Feuerwehrmänner Frittieröl kochen und fügten dann Wasser bei, um die so entstehende Stichflamme aufzuzeigen.
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Am Plakat wird gerade vermittelt, dass ein Feuer Wärme, Sauerstoff und Brennmaterial benötigt, um überhaupt entstehen und weiterbrennen zu können. Fehlt also einer dieser Bestandteile, kann auch kein Feuer brennen.
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Während der eingehenden Erklärung haben die Wehrmänner Zeit für eine kurze Pause, sobald der Posten eingerichtet ist.
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Jetzt gehts über in die Praktik: Hier ist Ziel, ein Tennisball mit der Wasserspritze ab dem Signalkegel zu schiessen...
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...im Hintergrund sind die Wasserstrahlen des Feuerwehrschlauchs zu erkennen. So konnten die Kinder einmal fühlen, wie stark sich ein Druck von ca. 10 bar anfühlt. Dabei auch noch genau zu treffen (siehe gelber Kübel), erschwert das Unterfangen zusätzlich.
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Am 3. Posten werden technische Angaben der Motorspritze kurz erklärt.
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Die Kinder hören aufmerksam zu, können es aber kaum erwarten, endlich unter dem künstlichen "Wasserfall" herumzutollen und die Abkühlung zu geniessen.
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Nun ist es so weit. Alle sehen erstaunt die eindrückliche Reichweite, die erzielt werden kann. Später wird auch noch die Wirkung des Wasser-Schutzschildes aufgezeigt. Kaum eines der Kinder kann es sich verkneifen, durch den künstlichen Regen zu springen - entsprechend sind auch deren Kleider pitschnass. Zum Glück waren die Temperaturen angenehm warm.
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Am 4. und letzten Posten durfte jedes Kind ins Feuerwehrauto sitzen und eine Foto von sich machen lassen...
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| ...anschliessend wurde noch eine kurze Runde gedreht, natürlich mit der Alarmsirene. Es war ein rundum gelungener und lehrreicher Anlass. |